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Dr. Eder-Schmid
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Ein mathematisches Modell zur Beurteilung des intraokulären Blutflusses 

Die okuläre Perfusion ist der entscheidende Faktor bei der Entstehung verschiedenster Augenerkrankungen. Wir entwickeln eine mathematische Formel zur Berechnung des Sauerstoff-Volumenstroms, die die verschiedenen Faktoren der Durchblutung beurteilen und quantifizieren lässt. 
Der Sauerstoff-Volumenstrom kann verstanden werden als Transportleistung einer Reihe von Fahrzeugen (Lkw-Flotte) zum Transport einer Ware (Sauerstoff), die in einer gewissen Folge (Herzfrequenz) eine bestimmte Fahrstrecke (Gefäßlänge) bei einer gewissen Verkehrsdichte (Hämatokrit) mit einer bestimmten Motorleistung (Perfusionsdruck) und Fahrzeuggröße (Gefäßradius) zurücklegen, wobei eine gewisse Anzahl an Transporteinheiten (Hämoglobin) zu einem gewissen Prozentsatz (Sauerstoffsättigung) ausgelastet ist. 
Dieses mathematische Modell erlaubt, die Auswirkungen von Änderungen des Perfusionsdruckes, des Intraokulardruckes, des Gefäßradius, des Hämoglobingehaltes und des Hämatokrits, der Herzfrequenz und der Gefäßlänge auf die okuläre Blutversorgung zu beurteilen.

 

OPA-Blutflussmessung.pdf


 

Die Bedeutung der dynamischen Contourtonometrie für die Beurteilung des intraokulären Blutflusses

Die okuläre Perfusion ist der entscheidende Faktor bei der Entstehung vieler Augenerkrankungen. Lokale ischämische Prozesse führen zur Apoptose retinaler Ganglienzellen. Die okuläre Sauerstoffperfusion kann nach Eder-Schmid,R. Regulation of ocular oxygen perfusion: principles and working mechanisms. Ocular Surgery News 2001; 19: 34-35 berechnet werden. Sie erlaubt Rückschlüsse auf die cerebralen Perfusionsverhältnisse.
Die Messung der (maximalen) okulären Pulsamplitude OPA erfolgt durch das dynamische Contourtonometer PASCAL (Fa. Swiss Microtechnology AG).


OkulärePulsamplitude.pdf


OcularSurgeryNews1.pdf


OcularSurgeryNews2.pdf




Eine Näherungsformel für die Abschätzung des Retinopathierisikos bei Patienten mit Diabetes mellitus

Der Diabetes mellitus führt unabhängig von seiner Entstehungsgeschichte über eine Hyperglykämie zu einer Makroangiopathie, einer Neuropathie und einer Mikroangiopathie. Letztere ist verantwortlich für die ophthalmoskopisch sichtbaren Veränderungen der Netzhaut. Hier kommt es nach einer gewissen Latenzzeit zu den typischen Gefäßveränderungen wie Gefäßverschlüssen, Gefäßexsudation und Gefäßneubildungen. Nichtproliferative Veränderungen führen innerhalb von 5 Jahren in ca. 10% der Fälle, präproliferative Veränderungen in 51% der Fälle zur proliferativen Folgeerkrankung mit potentiellem Erblindungsrisiko.
Die wesentlichen Risikofaktoren sind:
- die Dauer der Diabeteserkrankung
- die Qualität der Diabeteseinstelllung
- Begleiterkrankungen der Diabeteserkrankung (arterieller Hypertonus, Fettstoffwechselstörungen, Fettleibigkeit, Schwangerschaft)

 

Diabetes.pdf





Eine Annäherungsformel zur Visusabschätzung in Abhängigkeit von den optischen Medien des Auges

Lichtstrahlung wird innerhalb eines optischen Mediums grundsätzlich dispergiert, wobei ein Anteil reflektiert und ein anderer Anteil transmittiert wird. In Abhängigkeit von Wellenlänge und Schichtdicke kommt es dabei zu Absorption und Streuung. Es besteht eine Korrelation zwischen dem Visus und dem Anteil der transmittierten Strahlung des gesamten optischen Systems.
Das optische System des menschlichen Auges besteht im Wesentlichen aus der Kombination zweier Linsen: Die Hornhaut besitzt eine mittlere Brechkraft von 43,08 dpt. Die Augenlinse besitzt eine variable Brechkraft von 20 bis 33 dpt bei einem Brechnungsindex zwischen 1,413 und 1,424. Der Linsenkern besteht aus einem embryonalen, fetalen und juvenilen Anteil. Bei Störungen der Linsenentwicklung kommt es zu gestörter Epithelzellproliferation und umschriebenen Trübungen. Altersbedingt kommt es zu einer Verdickung der Linsenfibrillen (Sklerose). Der Linsenkortex ist die "Summe der gespeicherten Lebensenergie".


Densitometrie.pdf



Architektur und Funktion des Tränenfilms

Störungen der Tränenfilmstabilität führen zum Symptomenkomplex des “Trockenen Auges”. Die Ursachen können vielgestaltig sein. Ziel ist es, ein einfaches Prozedere für eine praxistaugliche Tränenfilmanalyse zu entwickeln.
Bei der Aufrechterhaltung der Tränenfilmstabilität spielen physikalische Phänomene wie Kohäsion (Haftreibung, Benetzung) und Adhäsion (Oberflächenspannung, Kompressibilität, Viskosität) sowie der Randwinkel eine entscheidende Rolle. Die Irregularität der Oberflächen und der corneale Krümmungsradius sind weitere wichtige Parameter.


Tränenfilm.pdf

 


Sehen - Wahrnehmen - Reagieren: Besseres Sehen im Sport

Jahrelang wurde die Wichtigkeit der visuellen Wahrnehmung im Sport verkannt. Sie ist allerdings wesentliche Voraussetzung für den Prozess von Technikerlernung, Bewegungskorrektur, Selbstvertrauen und Sicherheit bei der Sportausübung. Sämtliche Sehfunktionen lassen sich nicht nur während der Sportausübung, sondern auch darüberhinaus signifikant verbessern.


Sportophthalmologie.pdf



Myopieprogression und digitale Medien

Das Smartphone ist heutzutage der zentrale Faktor für die Myopieprogression bei Kindern und Jugendlichen. 75% aller zwei- bis vierjährigen Kinder spielen täglich 30 Minuten mit Smartphones. Umgang mit digitalen Medien kann im Schul- und Jugendalter unumkehrbar zu einer Zunahme der Kurzsichtigkeit führen. Für viele mag dies nur ein kosmetisches Problem sein, aber Betroffene haben im späteren Leben ein deutlich erhöhtes Risiko für Netzhautablösung und Erblindung.


Myopie.pdf